Kategorie: Alltag

Omnipod DASH Wasser

Ab ins Wasser mit Omnipod DASH, so einfach geht’s!

Kann die Insulinpumpe mit ins Wasser? Ist sie wasserfest oder nur Spritzwasser-geschützt oder muss ich ich sie doch vorher abkoppeln? Und falls ja, wohin damit? Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass meine Insulinpumpe wasserfest ist. Aber dazu gleich mehr. 

Bei Omnipod DASH muss man sich darüber jedenfalls keine Gedanken machen, denn der Pod ist bis zu einer Tiefe von 7,60 Metern und einer Dauer von 60 Minuten wasserdicht (zugegeben habe ich, auf eigene Verantwortung versteht sich, das bereits auf drei Stunden ausgereizt). Das haftstarke Klebepolster hält ihn fest auf der Haut. Wer ganz sichergehen möchte, kann den Pod zusätzlich mit einem Tape oder einem Band befestigen (bei DIASHOP erhältlich: www.diashop.de/fixierung).

Für mich war auch das mitunter ein Grund, warum ich mich für den Omnipod entschieden habe. Ich kann morgens unter die Dusche springen, ohne mir Gedanken darüber machen zu müssen, wo ich jetzt meine Insulinpumpe am besten verstaue. Ich muss sie nicht erst abkoppeln oder in einem Duschbeutel oder eine Aquapac-Tasche packen. Mir ist es wichtig, dass im eh viel zu hektischen Alltag, das Diabetesmanagement schnell und problemlos von der Hand geht. Der Pod klebt an meinem Körper, duscht einfach mit und stört sich nicht am Wasser. Die Insulinzufuhr läuft kontinuierlich weiter. Das ist schon sehr praktisch. 

Im Sommer verbinde ich mein Lauftraining auch gerne mit einer Erfrischung im See. So laufe ich zum See, springe dort ins Wasser und laufe dann zurück:  

Als ich damals noch eine Schlauchpumpe hatte, die nicht wasserfest war, hatte ich die Insulinpumpe immer abgekoppelt. Hinterher habe ich dann immer das fehlende Insulin nachgebolt. Mich hat das allerdings im Wasser manchmal schon etwas „gestresst“. Beim Schwimmen musste ich dran denken, dass ich momentan meinem Körper kein Insulin zuführe. Da ich auch gerne mal etwas länger schwimme (bis zu 4 Kilometer, aber eher langsam ;)) oder gerne auch im Whirlpool entspanne, empfand ich das als störend. Das CGM-System liefert aufgrund der durch das Wasser gekappten Bluetooth-Verbindung leider auch keine Werte, so dass ich dann im Blindflug und ohne Insulin schon etwas unruhig werde und das wars dann auch mit der Entspannung. Für mich ist (nicht nur) deshalb der OmniPod die beste Wahl :). 

Wer Omnipod DASH noch nicht kennt: Das Insulin-Managementsystem arbeitet mit einem schlauchlosen Pod, der bis zu 72 Stunden lang kontinuierlich Insulin abgibt. Er kann praktisch überall da getragen werden, wo man normalerweise eine Insulininjektion vornehmen würde. Der Pod wird über einen intuitiven Touchscreen und den bluetoothfähigen Omnipod DASH Personal Diabetes Manager (PDM) eingestellt. Hier findet ihr mehr Infos dazu: https://www.diashop.de/omnipod-dash

Hinweis: Das Omnipod DASH®-Insulin-Managementsystem wurde mir zum Testen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies hindert mich jedoch nicht daran, meine freie und ehrliche Meinung zu äußern. Alle Meinungsäußerungen sind meine eigenen.

ICT Schlauchpumpe Omnipod

Erfahrungsbericht: Von der ICT über die Schlauchpumpe zum Omnipod

Seit 2008 habe ich eine Insulinpumpe. Das weiß ich so genau, weil ich in diesem Jahr geheiratet habe und die Insulinpumpe erst nach meiner Hochzeit an „mir baumeln“ haben wollte. Mit Händen und Füßen hatte ich mich damals gegen eine Insulinpumpe gewehrt, was ich heute überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann. Meine Ärztin meinte jedoch, dass es für mich kaum möglich sei, ohne Insulinpumpe eine gute Time in Range zu erzielen. Jeden Morgen ab 4 Uhr stieg mein Blutzucker an. Sie sprach von einem Dawn-Phänomen. Bingo! Sie redete mir aber gut zu und war fest davon überzeugt, dass ich mit der Insulinpumpe auch meinen Sport viel besser planen könne und nicht ständig Kohlenhydrate zuführen müsse. Okay, das waren überzeugende Argumente. Letztendlich hätte ich auch wieder zurück zum Insulinpen wechseln können, wenn mich „dieses Ding“ zu sehr nervt. Nun, dann bekam ich nach ein paar Diskussionen mit meiner Krankenkasse Ende 2008 meine erste Insulinpumpe, eine Schlauchpumpe.

Bereits nach der ersten Woche mit Insulinpumpe war ich ziemlich begeistert. Die Flexibilität, die besseren Blutzuckerwerte und der verzögerte Bolus – wie cool ist das denn? Aber dazu gleich mehr. Ich bekam eine Einweisung und habe an einer Schulung teilgenommen, die eine Woche lang, jeden Abend nach der Arbeit stattfand. Dabei habe ich sehr viel über meinen neuen Therapiebegleiter gelernt und „nebenbei“ sehr nette Menschen kennengelernt. Gemeinsam mit dem Diabetesteam wurde meine Basalrate angepasst. Bei Problemen mit der Insulinpumpe im Alltag konnte ich mich jederzeit an mein Praxisteam wenden, bzw. auch an meinen Versorger DIASHOP. Aber zu Problemen kam es gar nicht. Die Bedienung war nahezu selbsterklärend und ja tatsächlich, ich war begeistert. 

Vorteile der Insulinpumpentherapie

Der größte Vorteil für mich war bzw. ist, dass die basale Insulinversorgung ausschließlich durch kurzwirksames Insulin automatisch und kontinuierlich erfolgt. Mit Insulinpumpe kann ich meinen stündlichen Insulinbedarf fein genau festlegen. Ich programmiere die Basal-Dosis, die ich stündlich benötige. Diese wird automatisch abgegeben. Ich brauche mir also nun nicht mehr nachts den Wecker zu stellen, um Insulin manuell mit dem Pen nach zu spritzen, damit meine Blutzuckerwerte nicht ansteigen (Dawn-Phänomen).

Ich kann dadurch auch den Sport oder die Bewegung im Alltag viel besser planen. So kann ich die Basalrate spontan stoppen, für den Sport temporär absenken oder für Krankheit erhöhen. Dahingehend hatte meine Ärztin also nicht zu viel versprochen. Es ist auch möglich mit mehreren Basalratenprofilen zu arbeiten. So hatte ich eine Basalrate programmiert, die ich „Urlaub“ genannt habe, die weniger Insulin über den Tag verteilt abgibt. Diese schalte ich im Urlaub scharf. Außerdem habe ich eine für Frühsport, diese reduziert schon dann wenn ich schlafe die Insulindosis. Weiterhin habe ich ein Basalratenprofil für sportliche Wettkämpfe wie Marathon, für besonders stressige Arbeitstage/Schichtdienst und auch fürs Wochenende, etc. pp.

Den Insulin-Bolus kann ich einfach per Knopfdruck diskret abgeben. Fett- und Eiweiß-reiche Mahlzeiten kann ich viel besser abdecken. Die Insulinpumpe ermöglicht mir das Insulin via „Knopfdruck“ zu splitten, so dass automatisch etwa 70 Prozent sofort und 30 Prozent verzögert zu späteren Zeitpunkten abgegeben werden.

Alle Daten werden in der Insulinpumpe bzw. in einer App/Handheld automatisch gespeichert und lassen sich einfacher analysieren, so dass ich meine Therapie besser anpassen kann. Es ist somit auch unwahrscheinlich, dass ich eine Injektion vergesse. Ich kann immer nachvollziehen, ob ich einen Bolus abgegeben habe. 

Meine Glukosewerte wurden mit Insulinpumpentherapie viel stabiler als sie das jemals zuvor waren. Das spiegelte sich auch in der Time in Range wieder. Ich verzeichnete mit Insulinpumpe einen deutlich geringen Gesamtinsulinbedarf. Es gab und gibt für mich somit KEINEN Grund, noch mal den Insulinpen zu zücken, geschweige denn zurück zur Therapie mit dem Insulinpen zu wechseln. 

Von Insulinpumpe mit Schlauch zu schlauchlos 

Etwas nervig bzw. zu zeitaufwändig fand ich schon immer das Befüllen des Reservoirs und des Schlauchs. Irgendwie dauerte mir das zu lange. Auch wusste ich nicht immer, wohin nun wieder mit der Insulinpumpe beim Sport und beim Duschen. Beim Sport ist sie mir nicht nur einmal runtergefallen. Da ich sehr aktiv bin und auch nebenbei als Fitnesstrainer arbeite, ist das schon störend. Hängen geblieben bin ich mit dem Schlauch auch ständig und ab und zu habe ich mir dabei dann auch den Katheter rausgerissen. 

Nun, über kurz oder lang ließ die Begeisterung nach. Jedes Mal nach dem Sport hatte ich Blut im Schlauch. Gleichgültig, ob ich Soft- oder Stahlkanülen verwendete. Ich hatte auch verschiedene Kanülenlängen ausprobiert. Aber das Blut im Schlauch blieb. Meine Ärztin und mein Diabetesteam hatten auch keine Lösung mehr. Nun, in dieser Zeit kam der OmniPod in Deutschland auf den Markt, quasi wie gerufen. Der hat mich sofort begeistert. Die Patch-Pumpe hat alle wie oben aufgeführten Vorteile einer Insulinpumpe und noch den zusätzlichen Pluspunkt, dass sie eben keinen (störenden) Schlauch hat. 

Mit dem OmniPod kann ich ohne diese Gedanken einfach alles machen: Morgens unter die Dusche springen, Schwimmen gehen. Der Pod klebt am Körper und macht alles mit. Ein ganz großer Vorteil ist auch, dass der Omnipod im Alltag ein schneller Geselle ist. Das Schlauchbefüllen entfällt. (Dazu verlinke ich euch hier in Kürze die Video-Beiträge)

Seit nunmehr 10 Jahren (!!!) bin ich dem Omnipod treu geblieben, obwohl ich zwischenzeitlich alle Insulinpumpen testen durfte, die in Deutschland erhältlich sind. Das mag schon was heißen. Die Schnelligkeit im Alltag, keine „Nervereien“ und Ärger mehr mit dem Schlauch, all das genieße ich sehr. 

Was ich mir an Verbesserung noch wünschen würde, denn kein System am Markt ist 100 Prozent perfekt? Ich fände es super, wenn es den Omnipod in verschieden Varianten geben würde, also auch mit Stahlkanüle und Softkanüle in unterschiedlichen Längen. Weiterhin wäre es super, wenn der Pod transparent wäre, so dass man eventuelle Luftblasen oder Blut im Pod besser und schneller erkennen könnte. Klar Optimieren kann man immer. Für mich beleibt der Omnipod aber definitiv weiterhin noch Favorit. 

 

 

Hinweis: Das Omnipod DASH®-Insulin-Managementsystem wurde mir zum Testen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies hindert mich jedoch nicht daran, meine freie und ehrliche Meinung zu äußern. Alle Meinungsäußerungen sind meine eigenen.

Camp D²

Das Online-Event im September: Camp D² –
 Dein Leben. Deine Regeln!

Am 4. September 2021 findet das virtuelle Camp D² für Jugendliche und junge Erwachsene mit Diabetes statt.  Registrieren könnt ihr euch auf campd.info. In diesem Jahr kommt Ihr nicht zum Camp D, stattdessen kommt das Camp D zu Euch – als virtuelles Camp, Camp D²! Dazu gleich mehr. 

Das ist Camp D und das ist geplant 

Camp D ist Europas größtes Zeltcamp für Jugendliche und junge Erwachsene mit Diabetes im Alter von 16 bis 25 Jahren. 2006 veranstaltete Novo Nordisk das Infocamp zum ersten Mal. Die Idee: Jungen Menschen mit Diabetes Unterstützung zu bieten, die weit mehr leisten kann als der normale Praxisalltag. Der Zuspruch von allen Seiten war so überwältigend, dass das Camp D in Serie ging. Im Sommer 2018 fand das fünfte Camp D unter dem Motto „Colour your life“ statt – rund 400 junge Menschen mit Diabetes aus ganz Deutschland und 130 Betreuer*innen nahmen daran teil. 

Aber was das Camp D ausmacht, ist der intensive Austausch zwischen Teilnehmer*innen und Expert*innen in lockerer Atmosphäre außerhalb von Praxisräumen. Dieses besondere Format möchte Novo Nordisk ohne Abstriche und Abstandsregeln fortführen. Die Sicherheit der Teilnehmenden steht an allererster Stelle. Auch wenn die Entscheidung nicht leicht gefallen ist, verschiebt Novo Nordisk das Camp D um ein Jahr auf die Zeit vom 7. bis 10. Juli 2022. 

Da viele dem Termin im Sommer 2021 entgegengefiebert haben, wird es am 04.09.2021 ein virtuelles Camp D geben. In diesem Jahr kommt Ihr nicht zum Camp D, stattdessen kommt das Camp D zu Euch – als virtuelles Camp, Camp D²! Auch hier erwarten euch Informationen, Workshops und Austausch. Und Novo hat noch viel mehr vor, denn auch nach dem 4.9. geht es virtuell weiter: Ihr werdet stetig neue Infos, Videos, Sport und Mitmachaktionen auf der CampD.info Seite finden! 

Alle gemeinsam! 

Ziel ist es, die Camp D² Community zu „aktivieren“ und eine zentrale Anlaufstelle für die junge Diabetes Community schaffen! Lasst uns vernetzen, damit Ihr die Inhalte mitgestalten könnt. Den Startschuss setzt Novo Nordisk am 4.9. Ab dann werden regelmäßig Videos, Umfragen, Abstimmungen, Mitmachaktionen etc. auf  der Internetseite www.campd.info zur Verfügung gestellt. 

Denn wenn du willst, kannst du alles erreichen – dein Leben, deine Regeln! 

Konkret 

Das Camp bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Samstag, den (04.09.2021) wertvolle Infos und Tipps zur Gestaltung Ihres Lebens – und zudem auch jede Menge virtueller Treffpunkte wie das „Lagerfeuer“ und den „Sportplatz“, an denen Treffen, Gespräche und gemeinsames Pläneschmieden und Aktion (z.B. Workouts) möglich sind. 

Die Themen des diesjährigen Camps drehen sich um die Bereiche: „Be yourself“, „Sport und“, „Therapie und Gesundheit“, sowie „Feiern und Reisen“; Schwerpunkte liegen unter anderem auf Fragen rund um Selbstsicherheit, den Umgang mit Sexualität, oder um den produktiven Einsatz von Internet und Social Media. 

Mitgestaltung 

Novo Nordisk möchte nicht nur eine Plattform bieten, um euch miteinander über euren Diabetes auszutauschen und wie ihr damit umgeht. Sie wollen etwas schaffen, dass euch die Möglichkeit gibt, euch zu orientieren! Dabei wollen sie euch aber nicht erzählen, wie es geht, sondern sie möchten, dass ihr das selbst erlebt und erarbeitet! Egal ob für den Alltag, den zukünftigen Beruf, … Es geht darum, Impulse setzen, euch zu inspirieren, Einblicke zu geben und gemeinsam neues zu entwickeln. Sie wollen nicht nur Input von euch, sie wollen, dass ihr mitmachen und selbst gestalten könnt. Dazu geben sie euch das, was ihr braucht. 

MITGESTALTEN IST ANGESAGT – CREATE YOUR CAMP D²! 

Digitaler Camp-Guide 

In diesem digitalen Multimedia-Blätterwerk, für das mindestens 4 Ausgaben mit unterschiedlichen Schwerpunkten geplant sind, sind knackigen Beiträge und Videos ebenso zu finden wie Hinweise auf das Programm und die Speaker. Und wer nicht nur Lust hat, einen Blick hinter die Kulissen dieses Events zu werfen kann erfahren, wie sie oder er mitgestalten kann! 

Dein Guide zum CampD

 

Accu Check Insight mySugr App

Die Insulinpumpe Accu-Chek Insight per mySugr App steuern

Rund um die Insulinpumpe Accu-Chek Insight gab es zuletzt einige interessante Neuigkeiten. Im Frühjahr wurde bekannt, dass neu verordnete Accu-Chek Insight Insulinpumpen in das DBLG1-System von Diabeloop integriert werden können. Nun gibt es weitere gute Nachrichten für alle Accu-Chek Insight-Nutzer: Mit der neuen mySugr Pumpensteuerung könnt ihr eure Accu-Chek Insight Insulinpumpe noch einfacher und diskreter in den Alltag integrieren. Die App ermöglicht die Abgabe von Standard-Boli. Ein offener Bolusrechner kann für die Berechnung der Insulindosen verwendet werden. Darüber hinaus bündelt die mySugr App neben den Insulinpumpendaten therapierelevante Informationen wie Blutzuckerwerte und Angaben zu Mahlzeiten an einem Ort und sorgt damit für einen noch schnelleren Überblick.

Die mySugr App inklusive Pumpensteuerung ist für ausgewählte Android-Smartphones verfügbar und kann im Google Play Store kostenfrei heruntergeladen werden.

Die Insulinpumpe Accu-Chek Insight ist bei DIASHOP erhältlich.

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Über Roche Diabetes CareDeutschland GmbH

Die Roche Diabetes Care Deutschland GmbH ist als eigenständige Vertriebsgesellschaft innerhalb der Roche-Gruppe verantwortlich für Marketing und Verkauf von Diabetesmanagement-Lösungen sowie Kundenbetreuung im deutschen Markt. Das Portfolio umfasst Lösungen zur Glukosemessung, Insulinabgabe sowie digitalen Dokumentation und Auswertung der Marke Accu-Chek. Bereits seit über 40 Jahren setzt sich Roche Diabetes Care dafür ein, die Versorgung von Menschen mit Diabetes zu verbessern: Gemeinsam Diabetes weiter denken – das ist unsere Mission. Als Marktführer arbeiten wir kontinuierlich daran, Menschen mit Diabetes und ihre Behandler zu unterstützen. Die Patienten stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns: Mit der Vernetzung unserer Produkte zu integrierten Diabetesmanagement-Lösungen setzen wir uns dafür ein, ihren Alltag mit Diabetes zu erleichtern. Weitere Informationen zu Roche Diabetes Care Deutschland sowie zu unseren Produkten und Services finden Sie unter www.rochediabetes.de und www.accu-chek.de. Hilfreiche Tipps und Services für Menschen mit Diabetes bietet außerdem unsere Community www.mein-buntes-leben.de

Diabetes-Community

Diabetes-Community: Alles coole Typen?!

Die Diabetes-Community ist vielfältig: Da gibt es Leute mit Diabetes Typ 1, Diabetes Typ 2, Schwangerschaftsdiabetes und auch etliche Sonderformen des Diabetes gehören dazu. Die Ursachen der einzelnen Krankheiten unterscheiden sich deutlich. Diabetes Typ 1 etwa ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Auslöser bisher nur zum Teil bekannt sind. An Diabetes Typ 2 können verschiedene Faktoren beteiligt sein: Vererbung, Übergewicht, gestörte Insulinausschüttung oder gestörte Produktion bestimmter Darmhormone, Unempfindlichkeit gegenüber Insulin etc. pp. 

Alle Ausprägungen des Diabetes haben jedoch eins gemein: einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel, der dringend reguliert werden muss. Die Therapien sind ganz unterschiedlich, angepasst an die jeweilige „Grunderkrankung“. Menschen mit Diabetes Typ 1 müssen beispielsweise immer mit Insulin therapiert werden, weil die Betazellen der Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produzieren. Bei Menschen mit Diabetes Typ 2 hingegen kann es eventuell (abhängig vom Einzelfall) ausreichen, nur die Ernährung umzustellen, da ihr Körper noch ausreichend Insulin produziert.  

Menschen mit Diabetes zu unterschiedlich für eine gemeinsame Community?

Oft liest oder hört man, dass Menschen mit Diabetes Typ 1 enttäuscht sind, wenn sie mit Menschen mit Diabetes Typ 2 in einen Topf gesteckt werden. Sie äußern, dass sie nicht Schuld an ihrer Erkrankung seien, ihr Diabetes nicht auf falsche Ernährung oder zu wenig Bewegung bzw. einem ungesunden Lebensstil zurückzuführen sei. Da ist natürlich Wahres dran, wie oben erläutert handelt es sich beim Diabetes Typ 1 um eine Autoimmunerkrankung, ABER… Menschen mit Diabetes Typ 2 kann man auch nicht einfach die Schuld für die Krankheit zuschieben. So einfach ist es eben nicht. Das sollten wir alle im Hinterkopf behalten.

Niemand sollte jemandem mit Vorurteilen begegnen, dessen Lebensgeschichte er nicht kennt, insbesondere dann, wenn er nicht einmal im Ansatz über Diabetes informiert ist. Leider passiert das in Foren und nicht zuletzt aber auch in den Sozialen Netzwerken doch recht häufig. Jemand hat gefährliches Halbwissen irgendwo aufgeschnappt und „glänzt“ damit. Wie oft hört man es immer noch: „Das steckt voller Zucker, davon bekommst du Diabetes“? Richtig, immer noch zu oft!

Diabetes-Typen unter sich: Auch hier stimmt der Tonfall nicht immer

Auch unter Menschen mit Diabetes Typ 1 oder unter Menschen mit Diabetes Typ 2 arten manche Diskussionen aus. Manchmal führt das ganze zu einem regelrechten Wettbewerb, wer denn seinen Diabetes am besten managen oder die besseren Werte vorweisen kann, sich richtig oder falsch ernährt.

Wohlgemeinte Ratschläge wie „überprüf vielleicht noch mal deinen Basalrate mit dem Diabetesteam“ oder „schau mal, ob dein SEA vielleicht zu kurz ist, das Insulin XY hat eine Wirkdauer von XY Stunden“, sind sehr hilfreich. Genauso sollte der Austausch auch stattfinden. ABER manchmal stimmt der Tonfall einfach nicht. Man liest leider, und das längst nicht mehr selten, solche Kommentare wie „Bist du nicht fähig deine Basalrate richtig auszutesten“ oder „Du hast dich noch nie mit der Wirkdauer deines Insulins auseinandergesetzt, oder?“. Spaß (NICHT) machen auch immer wieder die auslachenden oder Schock-Gesicht-Emojis,  die gerne in die Kommentare gesetzt werden… Leute, auf welchem Niveau befinden wir uns hier?

Damit ist ganz sicher niemandem geholfen. Nun Hauptsache die Motzer kommen nie in die Situation, dass sie einmal Hilfe benötigen. Aber oftmals sind sie sich sicher, dass sie alles wissen. Nun würde auch am liebsten ein auslachendes Emoji setzen. Aber nein, das mache ich nicht. Ich finde es ist anstandslos! Egal wie „unbeholfen“ die Frage oder Aussage einem erscheint, es gibt keinen Grund unverschämt oder gar respektlos zu werden.

Communitys heute/früher und die Community hinter der Community

Ich erinnere mich an eine Zeit zurück, und ich war mitunter eine der ersten, die damals (noch auf studiVZ) eine großartige Diabetes-Community aufgebaut haben, in der es so noch nicht zuging. Man muss ja nicht jeden mögen, aber dennoch kann man einen freundlichen und vor allem fairen Umgang pflegen.

Viele, so auch ich, haben sich teils schon aus vielen Diskussionen zurückgezogen, bzw. schreiben nicht mehr als nötig und wenn am besten nur das Positive, das was gut läuft, weil der Raum für Nörgeleien und Angriffe zu groß geworden ist. Auch wenn ich mir nach fast 25 Jahren sicher nicht vorwerfen lasse, zu dumm zu sein, meinen Diabetes zu managen, wenn die Werte mal nicht passen. So eine Bloßstellung vor Leuten, die meine Geschichte/meinen Lifestyle nicht kennen, ist aller unterste Schublade. So entstehen mittlerweile auch Communitys hinter der Communitys. Traurig aber wahr. Hier finden sich Leute zusammen, die noch wissen wie man Empathie schreibt und sich gegenseitig hilft.

Dabei ist es egal, ob Diabetes Typ 1, 2, 3, … wir sitzen alle in einem Boot, haben einen 24/7 Job, der mal besser läuft, mal schlechter läuft und tagtäglich aufs Neue unterschiedliche Herausforderungen für uns bereit hält. Das Diabetes kein Zuckerschlecken ist, ist uns ja allen klar.

Sind wir eine Diabetes-Community? Sollte der Austausch in unterschiedlichen Foren und Gruppen unterteilt werden?

Es ist auffällig und irgendwie schade, dass sich Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2  oder Diabetes XY auch in unterschiedlichen Communitys sehen, bzw. nicht in einen Topf gesteckt werden möchten. Klar, natürlich sehe ich uns für den Austausch schon bei speziellen Themen in unterschiedlichen Gruppen. Jedoch sollten Typ2er natürlich bei Typ1ern und auch umgekehrt herzlich willkommen sein. So gibt es mittlerweile so einige Menschen mit Diabetes Typ 2, die eine Insulinpumpe oder einen Sensor tragen und hierzu den Austausch und Hilfe bei Typ1ern suchen. Genauso gibt es Menschen mit Diabetes Typ 1, die eine Insulinresistenz entwickelt haben (Doppeldiabetes) und auf die Erfahrung von Menschen mit Diabetes Typ 2 bauen. Auch in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Gesundheitspolitik, … können sich die  verschiedenen Diabetestypen gegenseitig aushelfen, unterstützen und gemeinsam einiges vorantreiben.

Diabetes-CommunityEiner meiner Laufbuddys aus Hannover, mit dem ich schon den ein oder anderen Marathon oder auch 10-Kilometer-Rennen bestritten habe, hat übrigens Diabetes Typ 2. Einer der besten und schnellsten Läufer seiner Altersklasse in Hannover. Es ist einfach fantastisch, mit ihm gemeinsam über unseren Lauf-Alltag, die Werte, die Medizinforschung zu quatschen. Foto rechts (rechts im Bild). Wie man sieht, kommt auch Diabetes Typ 2 in allen Formen und Größen. 

In diesem Sinne, wir sind eine Diabetes-Community sind, ob Typ 1, 2, 3 oder Typ 13.507… ob dick oder dünn, allwissend oder wissensbegierig, Sport-Fanatiker oder Bewegungsmuffel, Naschkatze oder Low-Carbler… Egal wie, so wollen wir doch alle nur das eine: Die bestmögliche Diabetes-Therapie für uns, besser noch eine Heilung. Also lasst uns zusammenhalten, uns gegenseitig unterstützen, füreinander da sein… So erreichen wir doch am meisten!