Laut Deutscher Diabetes Gesellschaft (DDG) gibt es nach wie vor keinen Beleg dafür, dass der maßvolle Konsum von Süßstoff dem Menschen schadet.
Nach Meinung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) gibt es nach wie vor keinen Beleg dafür, dass der maßvolle Konsum von Saccharin & Co dem Menschen schadet und etwa das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, erhöht. Die Fachgesellschaft tritt damit Befürchtungen entgegen, die nach Veröffentlichung einer tierexperimentellen Studie in der Fachzeitschrift „Nature“ laut geworden waren. Read more
Niedrige Vitamin D-Spiegel sind ein häufiges Begleitphänomen bei Typ-1-Diabetes. Aber auch schon Kinder, die mehrere positive Autoantikörper ohne eine manifeste Diabeteserkrankung zeigen, also eine Vorstufe von Typ-1-Diabetes, haben erniedrigte Vitamin D-Werte im Blut. Auf den Verlauf der Erkrankung – von einem Prädiabetes hin zu Diabetes – scheine sich dies allerdings nicht auszuwirken, wie Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München in der Fachzeitschrift „Diabetologia“ berichten. Read more
Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München (HMGU) und der Technischen Universität München (TUM) haben gemeinsam mit der Indiana University ihren Therapieansatz gegen Diabetes mellitus Typ 2 und Adipositas um eine Dimension erweitert. Sie fanden heraus, dass ein neuer Wirkstoff, das sogenannte Tripel-Hormon, der die Wirkungen von drei Magen-Darm-Hormonen auf sich vereint, den Blutzuckerspiegel senkt und das Körperfett in bisher ungekanntem Ausmaß reduziert. Read more
Rund 2.000 Menschen erblinden jedes Jahr infolge ihres Diabetes. Für diejenigen, die unter einer Sehbehinderung leiden, gestaltet sich das Messen des Blutzuckers und das Injizieren des Insulins als extrem schwierig, da es so gut wie keine barrierefreien Insulinpens, Pumpen und Blutzuckermessgeräte auf dem Markt gibt, die mit akustischen Signalen arbeiten.
Auf diese Krux haben bereits in der Vergangenheit mehrfach diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) aufmerksam gemacht und gefordert, dass Medizingerätehersteller alle technischen Hilfsmittel für Diabetiker mit einem Akustikmodus ausstatten. Read more
diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe (Hrsg.): Anpacken statt einpacken, 1. Auflage 2014, Verlag Kirchheim + Co. GmbH, Mainz; ISBN 978-3-87409-571-6.
„Anpacken statt einpacken“ lautet der Titel eines Mutmach-Buches, das diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe im Verlag Kirchheim herausgegeben hat. In diesem kommen 30 Diabetiker zu Wort, die aus ihrem „zuckersüßen“ Alltag berichten. Schließlich verbirgt sich hinter jedem Menschen, der unter Diabetes mellitus leidet, eine ganz persönliche Geschichte. Es gibt schlicht und ergreifend nicht DEN oder gar DIE Diabetiker.
Deshalb fallen die einzelnen Portraits auch sehr mannigfaltig aus: Sowohl Prominente, Kinder, ältere Menschen als auch Sportler, Eltern und Großeltern plaudern aus ihrem Diabetiker-Nähkästchen. Eines haben dabei aber alle gemeinsam: Sie müssen sich seit der Diagnose mit einer Stoffwechselerkrankung herumschlagen, die sie ihr ganzes Leben lang begleiten wird.
Wie gehen Betroffene mit dieser Herausforderung um? Packen sie an oder packen sie ein? Autorin Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, ist dieser Frage nachgegangen und hat 30 Kurzportraits verfasst, um aufzuzeigen, wie ein Leben mit Diabetes gelingen kann. „Die Geschichten machen Mut! Niemand muss einpacken, weil er Diabetes hat, im Gegenteil: Jetzt gilt es, das Leben anzupacken“, betont die Autorin.
Ergänzt werden die Portraits mit medizinischen Tipps von Professor Dr. med. Thomas Danne, Chefarzt des Kinderkrankenhauses AUF DER BULT in Hannover, und Professor Dr. med. Thomas Haak, Chefarzt des Diabetes Zentrums Mergentheim in Bad Mergentheim. Beide sind erfahrene Diabetologen und aktiv im Vorstand von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe tätig.
Übrigens: Ein Teil des Verkaufserlöses fließt in die Aufklärungsarbeit von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe; die Autoren haben dafür explizit auf ihr Honorar verzichtet. Das Buch kann man unter anderem hier bestellen