Prof. Anette-Gabriele Ziegler, Direktorin des Instituts für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München und Inhaberin des Lehrstuhls Diabetes und Gestationsdiabetes an der Technischen Universität München erhält eine Brownlee-Gastdozentur an der Harvard Medical School. Damit würdigt Harvard die Leistungen der Münchener Diabetesforscherin.
Dieser Blog macht Diabetiker glücklich. Von A wie Animas bis W wie Weihnachten bietet „typ1liveblog.de“ allen Zuckersüßen eine Plattform. Eine Plattform für deren Anliegen, für den gegenseitigen Austausch und für jede Menge interessanter Neuigkeiten in puncto Stoffwechselerkrankung. Basalinsulin, Blutzucker, Einstellung, Gutachten, Pumpentherapie, Schulung und Test sind nur einige der Themengebiete, mit denen sich in diesem Blog auf sehr persönliche Weise befasst und auseinandergesetzt wird. Read more
Etliche Frühaufsteher kennen das Problem, das ihnen einen gelungenen Start in den Tag verdirbt: Mal wieder zeigt das Blutzuckermessgerät einen horrenden Nüchternwert an.
Ursache dafür kann das sogenannte Morgendämmerungs- bzw. Dawn-Phänomen sein, von dem vor allem Typ-1-Diabetiker heimgesucht werden. So schüttet unser Körper gerade in den Nachtstunden Hormone aus, die den Blutzucker am frühen Morgen ansteigen lassen können. Stress, der während der Ruhephase verarbeitet wird, oder unruhiger Schlaf wirken sich ebenfalls negativ auf den Blutzuckerspiegel aus. Zudem sind Jugendliche, die sich in der Pubertät befinden, besonders vom Morgendämmerungs-Phänomen betroffen, da bei ihnen die Hormone Achterbahn fahren.
Ohne ihre gepunktete Kosmetiktasche verlässt Silke nicht das Haus. „In meinem Ersatzteilkoffer, den ich in meiner Umhängetasche verstaue, habe ich alle lebensnotwendigen Utensilien untergebracht“, verrät die Typ-1-Diabetikerin und Pumpenträgerin.
Sandra liebt ihre Insulinpumpe. Seit nunmehr vier Jahren ist das technische Wunderwerk der tägliche Begleiter der Grundschullehrerin. Mittlerweile ist die 33-Jährige ein echter Fan der sogenannten temporären Basalrate. Dank dieser kann die Basalrate – der jeweiligen Situation entsprechend – prozentual für eine begrenzte Zeit abgesenkt oder erhöht werden.
„Ich bin ein absoluter Stressmensch“, lacht Sandra. „Immer, wenn ich unter Strom stehe, schnellt mein Blutzucker in die Höhe.“ Dank der temporären Basalrate kann sie auf diesen unliebsamen Effekt reagieren, indem sie die Insulinzufuhr manuell steigert. „Zumeist reicht mir schon eine zweistündige Erhöhung auf 120 Prozent, um meinen Blutzuckerspiegel in den Griff zu bekommen“, erläutert sie. Zudem komme die kurzfristige Anhebung der Basalrate bei jeder Art von vorübergehender verminderter Insulinempfindlichkeit in Frage: So zum Beispiel bei fieberhaften Infektionskrankheiten oder im Verlauf eines Faulenzertages.