Tag: Diabetes

Erster Mitteldeutscher Diabetestag: In Magdeburg dreht sich am 14. November alles um Bewegung

Der Landesverband Mitteldeutschland e.V. der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes lädt am Samstag, 14. November, – also am Weltdiabetestag – zu seinem Ersten Mitteldeutschen Diabetestag ein. Die Veranstaltung für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen findet zwischen 14 und 17 Uhr im Gesellschaftshaus am Klosterbergegarten in Magdeburg statt.

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Am Samstag, 14. November, bittet der Landesverband Mitteldeutschland e.V. der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes zu seinem Ersten Mitteldeutschen Diabetestag. © Rawpixel / Fotolia

Die Besucher erwartet ein umfangreiches Rahmenprogramm, an dem sich die Stadt Halle, die kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt, die DPD-Laufgruppe „Best practice“, der Dachverband diabetesDE und logischerweise der DDH-M-Landesverband Mitteldeutschland beteiligen. Die Moderation übernimmt Jürgen Fremmer von der Gesellschaft für internationale Sozialpolitik (GefiS). Unterstützt wird der Erste Mitteldeutsche Diabetestag, der unter dem Motto „Diabetes und Bewegung“ steht, von Novo Nordisk.
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25 Jahre nach der Wiedervereinigung: In Sachen Diabetes ist Deutschland nach wie vor geteilt

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25 Jahre Deutsche Einheit: vereint und doch geteilt? © sulupress / Fotolia

Auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung offenbart sich ein gesundheitliches Gefälle zwischen „Ost und West“, geben die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zu bedenken. Die höhere Arbeitslosigkeit und das geringere Einkommen in den neuen Bundesländern führen laut Studien zu einem höheren Risiko, dort an Diabetes zu erkranken. Präventionsmaßnahmen sollten deshalb über die Aufklärungsarbeit hinausgehen, betonen die beiden Organisationen, die unter anderem eine Nationale Diabetesstrategie fordern.

Eine Analyse der Gesundheitsdaten des Bundes und des Statistischen Amts der Europäischen Union – kurz Eurostat – enthülle, dass die Gesundheit der Bundesbürger mit dem Wohnort und dem Einkommen in Verbindung stehe. Die Studie demonstriere, dass sich dieser Zusammenhang neben Erkrankungen, wie Alkoholsucht, Krebsleiden und Bluthochdruck, besonders in den Zahlen für Diabetes manifestiere.
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Kann Diabetes eigentlich vererbt werden? Diabetiker.Info liefert Euch die Antwort auf diese Frage

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Kann Diabetes vererbt werden? Ja und nein. © SSilver / Fotolia

Eine genetische Veranlagung allein führt nicht automatisch zu einer Diabetes-Erkrankung. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Dennoch haben erstgradig Verwandte von Typ-1-Diabetikern ein durchschnittlich 20-fach höheres Risiko, von der Stoffwechselerkrankung heimgesucht zu werden. Das heißt im Detail:

  • Mutter oder Vater sind Typ-1-Diabetiker: Risiko bis zu fünf Prozent.
  • Mutter und Vater sind Typ-1-Diabetiker: Risiko zwischen 20 und 40 Prozent.
  • Schwester oder Bruder sind Typ-1-Diabetiker: Risiko zwischen fünf und zehn Prozent.
  • Kinder aus Nicht-Typ-1-Diabetiker-Familien: Risiko 0,1 bis 0,3 Prozent.

Beim Typ-2-Diabetes hingegen fällt die Erblichkeit stärker ins Gewicht. Schließlich kann die Veranlagung für eine Insulinresistenz über mehrere Gene weitervererbt werden. Allerdings hängt die Manifestierung eines solchen Diabetes von weiteren Faktoren ab. Beispielsweise steigern übergewichtige Menschen und „Stubenhocker“, die sich wenig bewegen, die Gefahr, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Wer also weiß, dass er eine erblich bedingte Anlage beziehungsweise Empfänglichkeit für Diabetes in sich trägt, weil bereits die Eltern oder Großeltern zum Kreis der „Zuckersüßen“ zählen, sollte möglichst schon in jungen Jahren auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten und sich sportlich betätigen.

foodwatch-Studie belegt: Selbstbeschränkung der Kinder-Werbung ist wirkungslos

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Für die Studie hat foodwatch alle an Kinder vermarkteten Produkte derjenigen Hersteller unter die Lupe genommen, die den „EU Pledge“ unterzeichnet haben. Quelle: foodwatch

Die seit 2007 bestehende freiwillige Selbstbeschränkung der Lebensmittelindustrie beim Kindermarketing ist wirkungslos: Die Hersteller bewerben in Deutschland weiterhin fast ausschließlich ungesunde Produkte gezielt an Kinder – obwohl sie sich im sogenannten „EU Pledge“ zu einem verantwortungsvollen Marketing verpflichtet haben. Das belegt eine Studie von foodwatch, die die Verbraucherorganisation kürzlich gemeinsam mit der Deutschen Adipositas Gesellschaft, der Deutschen Diabetes Gesellschaft und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe in Berlin vorgestellt hat.

Für die Studie hat foodwatch alle an Kinder vermarkteten Produkte derjenigen Hersteller unter die Lupe genommen, die den „EU Pledge“ unterzeichnet haben – mit eindeutigem Ergebnis: Trotz der Selbstverpflichtung sind 90 Prozent von insgesamt 281 untersuchten Produkten keine ausgewogenen Kinderlebensmittel nach den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gerade einmal 29 Produkte im Test dürften nach den Kriterien der WHO-Experten an Kinder vermarktet werden.
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Der DZD-Jahresbericht 2014 ist erschienen: Zahlen und Fakten rund ums Thema „Diabetes“

 DZD-Jahresbericht
Sollte für alle „Zuckersüßen“ zur Pflichtlektüre zählen: der DZD-Jahresbericht.

Der Jahresbericht 2014 des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) ist erschienen und steht für alle „Zuckersüßen“ zum Download bereit. 2014 war für das DZD ein entscheidendes Jahr: Fünf Jahre nach der Gründung wurde das DZD von zwölf internationalen Experten als exzellent evaluiert.

Der DZD-Jahresbericht gibt auf 52 Seiten einen Überblick über zukunftsweisende Forschungsergebnisse, neue Kooperationspartner des DZD, Förderprogramme für junge Wissenschaftler und liefert interessante Zahlen und Fakten. Selbstverständlich erhalten die Leser auch Informationen zum aktuellen Stand der Multicenterstudien. Ein Ausblick auf die nächste Förderperiode DZD 2.0 zeigt zudem die zukünftige Forschungsausrichtung auf.